Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, wie diese Rahmenbedingungen bereits in einem frühen Planungsstadium berücksichtigt und geeignete Schutzmaßnahmen in die Flächenentwicklung integriert werden können. Unterschiedliche fachliche Perspektiven ermöglichten dabei eine gemeinsame Betrachtung der komplexen Anforderungen an die beiden Standorte.
Für die BPM Gruppe, die von der VPI FlexKraft GmbH für die Beplanung des Schoeller-Areals mit einem Rechenzentrum, einem Batteriespeicher und einem Gaskraftwerk beauftragt ist, brachte Dipl.-Ing. Burkhard Schuldt die planerische Expertise der BPM Gruppe sowie des durch BPM mit einbezogenen Architekturbüros PA / Pätzold-Architekten in den Austausch ein. Der Hochwasserschutz bzw. das Bauen im Hochwasserüberschwemmungsgebiet spielt bei der Entwicklung des Areals eine zentrale Rolle. Die in der lebhaften Diskussion gewonnenen Erkenntnisse sollen in die nächsten Planungsschritte für „Gauhes Wiesen“ und das Schoeller-Areal einfließen. Damit hat der Workshop eine fachliche Grundlage geschaffen, um die unterschiedlichen Anforderungen an Hochwasserschutz, Klimaresilienz und Flächenentwicklung miteinander zu verbinden.
Der interdisziplinäre Austausch macht deutlich, wie wichtig es ist, technische Planung und Hochwasserschutz frühzeitig zusammenzudenken – insbesondere bei komplexen Standortentwicklungen.