Mehr Sicherheit für Dresdens Altstadt

Im September startet in der Dresdner Altstadt die Umsetzung einer zusätzlichen Sicherheitsebene für den Hochwasserschutz. In der Brühlschen Gasse und der Münzgasse werden die bestehenden mobilen Hochwasserschutzanlagen um jeweils eine zweite Verschlussebene ergänzt. Die Planung dafür stammt von der Dr.-Ing. Heinrich Ingenieurgesellschaft mbH.

Die beiden Unterführungen unter der Brühlschen Terrasse sind bereits heute mit mobilen Dammbalkensystemen ausgestattet und Teil des Hochwasserschutzes für die Dresdner Altstadt. Mit der zweiten Verschlussebene werden die Anlagen künftig redundant ausgeführt: Im Hochwasserfall stehen damit zwei voneinander unabhängige Schutzebenen zur Verfügung. Technisch kommt erneut ein Dammbalkensystem zum Einsatz. Unterirdische Stahlbetonfundamente nehmen die Stützen auf, seitliche Anschlüsse verbinden das System mit dem Bestand. Eine besondere Herausforderung ist die Einbindung in die historische Bausubstanz der Brühlschen Terrasse. Sichtbare Bauteile werden deshalb so gestaltet, dass sie sich möglichst unauffällig in das vorhandene Sandsteinmauerwerk einfügen.

Die Arbeiten in Brühlscher Gasse und Münzgasse sollen nacheinander erfolgen. Nach Abschluss werden die vorhandenen Natursteinoberflächen wiederhergestellt; dauerhafte Veränderungen an den Verkehrsanlagen sind nicht vorgesehen. Mit dem Baustart im September geht das Projekt nun von der Planung in die Umsetzung und stärkt den Hochwasserschutz der Dresdner Innenstadt an zwei wichtigen Stellen.