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Architekten und Stadtplaner von den BPM-Ingenieuren entwickeln für die EPNE und LEAG Pilotprojekt einer schwimmenden Photovoltaikanlage auf dem neu entstehenden Cottbuser Ostsee

Im Mai 2021 erhielt die BPM Ingenieurgesellschaft mbH den Auftrag von der LEAG in Cottbus, einen Bebauungsplan für ein ca. 20 ha großes Planungsgebiet auf dem zukünftigen Cottbuser Ostsee, dem ehemaligen Tagebau Cottbus-Nord, zu erarbeiten und gemeinsam mit der Stadt Cottbus das Bauleitplanverfahren zu gestalten.

Die Planung einer schwimmenden 21-MV-Photovoltaikanlage in dieser Größenordnung auf einer Wasserfläche ist im Bundesland Brandenburg ein Pilotprojekt. Der Bebauungsplan Sondergebiet „Schwimmende Photovoltaikanlage Cottbuser Ostsee“ oder „Floating-PV-Anlage“, wie sie bereits umgangssprachlich genannt wird, ist Teil eines ganzheitlichen Konzepts zur zukünftigen Gesamtentwicklung des Sees in Verbindung mit städtischen und touristischen Freizeit- und Erholungseinrichtungen, wassersportlichen Anlagen sowie Anlagen zu Neuen Energien.

Die schwimmende Photovoltaikfläche nimmt in der Bauleitplanung eine Sonderstellung ein. Die Herausforderung liegt dabei in den planerischen Betrachtungen zum Seegrund unterhalb der Wasserfläche zu den schwimmenden Anlagen oberhalb der Wasserfläche und im Blick auf die Ufer bzw. von den Ufern des zukünftig touristisch genutzten Sees.

Unsere Leistungen bestehen in der Erstellung des qualifizierten Bebauungsplanes, dem Umweltbericht und des Artenschutzfachbeitrages. Daneben begleiten wir das Verfahren mit der Organisation und Durchführung des Scoping-Termins, der Trägerbeteiligung mit Offenlage und mit umfangreichen Beratungs- und Abstimmungsleistungen.

Inzwischen sind die Architekten und Stadtplaner von den BPM-Ingenieuren in der Endphase bei der Qualifizierung der Unterlagen hin zur Entwurfsfassung. Das BPM-Team setzt alles daran, die zu erarbeitenden Unterlagen vorfristig zu übergeben, damit die Errichtung der Anlage noch vor der Flutung des Plangebietes erreicht werden kann.

Die EPNE (EP New Energies) und die LEAG planen die Inbetriebnahme der Anlage im Jahr 2023.

Für mehr Informationen zum Projekt:
https://www.epne.de/pressemitteilungen/vorbereitungen-des-ostseebodens-fuer-deutschlands-groesste-floating-pv-anlage-haben-begonnen/

https://www.leag.de/de/geschaeftsfelder/bergbau/cottbuser-ostsee/

https://www.leag.de/de/geschaeftsfelder/erneuerbare-energien/

https://cottbuser-ostsee.de/

Cottbuser Ostsee während der Flutungsphase

Blick vom Zulaufbauwerk auf die zukünftige Photovoltaikanlage kurz vor dem Horizont; Fotos: Simone Kühn, BPM Ingenieurgesellschaft mbH