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BPM begleitet den seeseitigen Bau des Fehmarnbelttunnels auf deutscher Seite genehmigungstechnisch

Die Fehmarn Belt Contractors I/S aus Kopenhagen hat BPM mit der genehmigungstechnischen Begleitung des Bauvorhabens im Bereich der Ostsee im Deutschen Hoheitsbereich beauftragt.

Der Fehmarnbelttunnel ist ein im Januar 2019 planfestgestellter, 17,6 Kilometer langer Absenktunnel unter der Ostsee zwischen der deutschen Insel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland zur Querung des Fehmarnbelts als Teil der sogenannten Vogelfluglinie, einer direkten Bahn- und Straßenverbindung zwischen den Großräumen Kopenhagen und Hamburg. Nach der Fertigstellung des in dieser Dimension als Absenktunnel beispiellosen Bauwerks könnte die feste Fehmarnbeltquerung der längste und tiefste kombinierte Straßen- und Eisenbahntunnel der Welt werden. Der Umfang der genehmigungstechnischen Begleitung umfasst die Errichtung des Bauhafens auf Fehmarn, das Ausbaggern der Tunnelbaugrube im Bereich einer hochfrequentierten Seewasserstraße und die Landgewinnung mit dem Baggergut. Eine weitere Herausforderung ist zudem die Lage des Bauvorhabens im Naturschutz- und Natura-2000-Gebiet „Fehmarnbelt“ mit besonderen Schutzanforderungen für Sandbänke, Riffe sowie Seehund und Schweinswal.

BPM wertet gegenwärtig die Auflagen des Planfeststellungsbeschlusses aus und erarbeitet Umsetzungsempfehlungen für die mit den Bauarbeiten im Bereich der deutschen Ostsee beauftragte Fehmarn Belt Contractors I/S. Wir bedanken uns für das Vertrauen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Weitere Informationen:

BPM Ingenieurgesellschaft mbH
Jenny Krauleidies
Umweltingenieurin
Telefon: +49 381 36767480
E-Mail: info[at]bpm-ingenieure[.]de

Ansichtskarte Fehmarnbelt-Tunnel (Bildarchiv: BPM-Gruppe)

Tunneleingang auf deutscher Seite (Quelle: Pressematerial www.femern.com)

Tunnelelement (Quelle: Pressematerial www.femern.com)