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Erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Infrastrukturanlagen in der Ilsenburger Grobblech GmbH

Das im Harz ansässige Unternehmen Ilsenburger Grobblech GmbH ist sowohl weltweit eines der führenden Quartoblechwalzwerke als auch einer der größten Arbeitgeber der Region mit einer langen Historie am Standort Ilsenburg.

Um den steigenden Anforderungen auf der Kundenseite gerecht zu werden und das Portfolioverstärkt auf die Herstellung von hochwertigen Premiumproduktenauszurichten, wurde auf dem ehemaligen Gelände der Gasgeneratoranlage eine Produktionshalle von ca. 300 m Länge und ca. 100 m Breite auf dem neuesten Stand der Technik errichtet.

Die infrastrukturelle Einbindung der neuen dreischiffigen Werkhalle „Neue Wärmebehandlungslinie“ wurde durch das Ingenieurbüro für Verkehrs- und Wasserwirtschaftsplanung GmbH Magdeburg begleitet.

Von der Planung bis zur Bauleitung wurden auf einer Fläche von ca. 16.000 m² die Ansprüche und Vorgaben aller beteiligten Gewerke eingebunden und umgesetzt. Besondere Schwierigkeiten durch das stark beengte Baufeld und die hohen technischen Anforderungen an die beiden jeweils 3.000 m² großen Schwerlastflächen für Spezialfahrzeuge galt es zu lösen. Um die spätere Einfahrt in die Produktionshalle aufgrund der direkt vor den Hallentoren gelegenen Rohrbrückenfundamente zu gewährleisten, wurde die Geometrie der geplanten Situation auf einem Nebenparkplatz abgesteckt und durch die Fahrzeuge der Spediteure befahren. Insgesamt sind ca. 13.000 m² neue Asphaltflächen und ca. 3.500 m² Pflasterflächen eingebracht worden. Dabei musste die bestehende Gleisanlage zum Abtransport der Grobbleche in jede der 3 Werkhallen hereingeführt und das Umfahrungsgleis umverlegt werden. Zur Abfangung des Höhenunterschieds wurden ca. 350 m Winkelstützen gesetzt und zur Ausleuchtung der neu gestalteten Außenanlagen wurden 30 Lichtmasten verbaut.

Aufgrund der hohen energetischen Anforderungen an stahlverarbeitende Unternehmen wurde das Wasser aus der hauseigenen Wasserwirtschaft mit Sinterbrunnen durch insgesamt ca. 1.500 m Regenwasserkanäle und ca. 30 Schächten über ein neu errichtetes Kaskadenbauwerk der Vorflut zugeleitet. Zur Ableitung des Schmutzwassers wurden ca. 1.000 m Kanal und ca. 20 Schächte verlegt. Die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes erfolgte über eine ca. 900 m PE-Löschwasserleitung und 6 Hydranten.

Für mehr Informationen zum Projekt:
https://www.ilsenburger-grobblech.de

Weitere Informationen:

IVW Ingenieurbüro für Verkehrs-
und Wasserwirtschaftsplanung GmbH

Dipl.-Geol. Olaf Gärtner
Geschäftsführer
Telefon: +49 391 4060300
E-Mail: info[at]ivw-ingenieure[.]de

2015

2020

Bildquelle und -rechte: Ilsenburger Grobblech GmbH