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Erfolgreicher ASP-Schutz in Mittelsachsen: Heinrich Ingenieurgesellschaft errichtet 53 km Wildschutzzäune

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) konnte in Sachsen zuletzt deutlich eingedämmt werden, auch dank umfangreicher Wildschutzzäune. Einer der zentralen Bausteine war das Zaunprojekt im Landkreis Mittelsachsen, das von der Heinrich Ingenieurgesellschaft mbH, einem Unternehmen der BPM‑Gruppe, geplant, umgesetzt und betreut wurde.

Nachweisbare Wirkung im Seuchenschutz

Die Schutzzäune haben wesentlich dazu beigetragen, die Ausbreitung der ASP einzudämmen. Sachsenweit wurden seit Projektbeginn über 700 Kilometer feste Zäune installiert – darunter auch die 53 Kilometer in Mittelsachsen. Die Folge: Deutlich weniger neue Ausbrüche. Zwischen August 2024 und April 2025 wurde in ganz Sachsen nur ein neuer ASP-Fall gemeldet.

Die Zäune lenken Wildschweinbewegungen gezielt um, sichern Sperrzonen und erleichtern kontrollierte Bejagung. Damit schützen sie nicht nur landwirtschaftliche Betriebe, sondern auch die regionale Tiergesundheit und Volkswirtschaft.

Umsetzung durch Heinrich Ingenieurgesellschaft

Im Zeitraum von November 2022 bis Dezember 2024 errichtete Heinrich im Auftrag des Landratsamts Mittelsachsen rund 53 Kilometer Zaunanlagen. Die Zäune wurden entlang sensibler Übergänge und Verkehrsachsen aufgestellt, unter anderem entlang der B 169, B 175 und S 39.

Verwendet wurden 1 m hohe Drahtgeflechtzäune mit robusten Z-Profil-Verstrebungen. Feldzufahrten wurden mit Toranlagen gesichert. Neben Planung und Bau übernahm Heinrich auch die wöchentliche Wartung und abschließend den vollständigen Rückbau.