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IBES - Erfolgreicher Abschluss der Sanierung der Elstertalbrücke bei Jocketa

Am 10. Dezember 2025 wurde die Sanierung der Elstertalbrücke nach mehr als vier Jahren Bauzeit erfolgreich abgeschlossen. Der Projektstart erfolgte bereits 2019 mit der ersten Begehung durch die Planer und die IBES als Baugrundgutachter.

Die Lage im Naturschutzgebiet stellte hohe Anforderungen an Baugrunderkundung und Bauausführung. IBES führte unter anderem Baugrunduntersuchungen für den Neubau von Flügelmauern durch. Aufgrund der beengten Verhältnisse und des Bauens im Gleiswechselbetrieb mussten Bohrungen direkt im Gleis niedergebracht werden. Auch kurzfristige Wetterereignisse wie ein Schneesturm konnten den Bauablauf dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten nicht wesentlich verzögern.

Für die Sicherstellung halbseitiger Gleissperrungen mit kurzen Blockabständen waren vorab Erneuerungen an Gleisen und Weichen notwendig. In diesem Zusammenhang wurden ebenfalls Baugrunderkundungen für Gleisbauarbeiten sowie für den Neubau eines ESTW-Modulgebäudes ausgeführt. Einige Untersuchungen, etwa für Oberleitungsmasten, konnten erst im Zuge der Sperrungen erfolgen.

Eine besondere Herausforderung stellte zu Beginn die sichere Gründung der Hochbaukräne mit großen Auslegerlängen dar. Beim Brückenbau selbst wurden Schäden durch Sickerwasser sowie defekte Ziegel im Mauerwerk behoben. Dafür war ein großdimensioniertes Gerüst erforderlich, dessen Gründung im tektonisch stark beanspruchten Fels erfolgen musste. Der Aushub wurde aufgrund der steilen Böschungen mit einem Schreitbagger ausgeführt; die endgültige Gründungssohle wurde im Rahmen der Baugrundabnahme festgelegt.

Begleitend zur Maßnahme erfolgten Baugrundabnahmen, Kontrollprüfungen sowie chemische Untersuchungen des Abbruchmaterials.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Deutsche Bahn.