Die Bauarbeiten begannen im Juli 2024 und umfassten den vollständigen Rückbau des Schusswehres sowie mehrerer Sohlschwellen. Im Anschluss wurde die Gewässersohle naturnah gestaltet, sodass Fische und andere Wasserlebewesen den Gewässerabschnitt nun wieder ungehindert passieren können. Damit leistet die Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Aufwertung des Fließgewässers.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Projekts war die Herstellung einer neuen Gewässerverbindung zwischen Mühlgraben und Burgmühlgraben. Diese stellt sicher, dass der Burgmühlgraben in Zittau auch nach dem Wegfall der historischen Wehranlage weiterhin zuverlässig mit Wasser gespeist wird.
Die Maßnahme wurde im Auftrag der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen umgesetzt. Die Planung und baubegleitende Betreuung erfolgten durch die Dr.-Ing. Heinrich Ingenieurgesellschaft mbH. Mit dem Abschluss der Arbeiten im September 2025 konnte sowohl die ökologische Durchgängigkeit wiederhergestellt als auch ein nachhaltiger Ausgleich zwischen wasserwirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen geschaffen werden.

