News

News der BPM-Gruppe

IVW begleitet Deutschlands größtes PV-Batteriespeicher-Hybridkraftwerk

In Zerbst (Sachsen-Anhalt) ist eines der aktuell größten hybriden Kraftwerke aus Photovoltaik und Batteriespeicher in Deutschland entstanden. Auf rund 41 ha Fläche kombiniert das Projekt des norwegischen Energieunternehmens Statkraft eine installierte PV-Leistung von 46 MW mit moderner Speichertechnologie. So kann erneuerbare Energie bedarfsgerecht ins Netz eingespeist und die Versorgung von rund 16.000 Haushalten unterstützt werden.

Die planungsrechtliche Grundlage wurde durch die Stadt Zerbst mit der Aufstellung eines Bebauungsplans geschaffen. Die IVW war im Auftrag der IIP – Ingenieurbüro Invest-Projekt GmbH – mit der vollständigen Erarbeitung des Umweltberichtes für das rund 56 ha große Plangebiet betraut.

Umweltplanung als Schlüssel zur Genehmigung

Eine besondere Herausforderung bestand darin, die in der ehemaligen Kiesgrube entstandenen ökologisch wertvollen Biotope sowie geschützte Arten wie Uferschwalbe und Bienenfresser mit der geplanten Nutzung in Einklang zu bringen. Durch gezielte grünordnerische Festsetzungen konnten tragfähige Lösungen entwickelt und in die Planung integriert werden.

Darüber hinaus übernahm die IVW die umweltfachliche Begleitung der Planung des Umspannwerks sowie der rund 5,5 km langen Kabeltrasse zwischen Umspannwerk und Hybridkraftwerk – inklusive artenschutzrechtlicher Prüfung und FFH-Verträglichkeitsprüfung der Querung der Nuthe als nach europäischem Naturschutzrecht geschütztes Fließgewässer.

Das Projekt zeigt exemplarisch die planerische Komplexität hybrider Energieanlagen – von der Bauleitplanung über Umweltprüfungen bis hin zur Genehmigungsfähigkeit im sensiblen Naturraum.

Weitere Informationen zum Projekt bietet ein aktueller Beitrag des MDR.