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Neugestaltung Frankfurter Uferpromenade mit Verbesserung Hochwasserschutz

Das Landesamt für Umwelt Brandenburg plant unter dem Titel „Verbesserung Hochwasserschutz Frankfurt (Oder) auf ein 200-jährliches Hochwasser Bereich Uferpromenade“ die Neugestaltung der Hochwasserschutzanlagen und deren Umfeld an der Oder.

Ziel über einen technisch überzeugenden Hochwasserschutz hinaus ist, die Stadt noch näher an den Fluss und den Fluss zur Stadt zu bringen, den Aufenthalt am Wasser zu fördern und die Identität der Stadt für die Bewohner durch eine attraktive Gestaltung und diverse Nutzungsangebote zu stärken sowie das andere Ufer der Oder – die Verbindung zu Slubice – bewusster zu machen.

2019 wurde bei vertiefenden Untersuchungen der Spundwand festgestellt, dass auf Teilabschnitten erhöhter Verschleiß aufgetreten ist, sodass die geplante Hochwasserschutzmaßnahme nur mit einem Ersatzneubau der vorhandenen Uferwände einhergehen kann. Die aktuelle Konzeption sieht vor, die bestehenden Spundwände durch eine Uferwand aus Beton als „Bohrpfahlwand mit Betonvorsatzschale" zu ersetzen. Damit wird eine langlebige und dauerhafte Lösung erzielt. Neben der Herstellung des Hochwasserschutzes für die Stadt Frankfurt (Oder) sind bei der Gesamtmaßnahme die Aufwertung des Stadtbildes und der Uferpromenade gleichfalls Zielsetzung des Projektes.

Das Büro PA GmbH Pätzold Architekten aus Berlin erarbeitete dazu seit 2019 eine städte- und freiraumplanerische Konzeption „H2Oder" für die gesamte Oderpromenade.

Das LfU geht derzeit davon aus, dass im II. Quartal 2021 mit dem Bau der ersten beiden Bauabschnitte begonnen werden kann. Der Wertumfang der Baumaßnahme beträgt einschl. Planungen ca. 11,6 Mio €. Das Projekt soll über EU- und Landesmittel finanziert werden.

Weitere Informationen:

Dr.-Ing. Heinrich Ingenieurgesellschaft mbH
Dipl.-Ing. Frank Köhler
Geschäftsführer
Telefon: +49 351 4189064-0
E-Mail: info[at]heinrich-ingenieure[.]de

Bildquelle und -rechte für Visualisierung: PA GmbH Pätzold Architekten