Hochwasserschutz und Infrastruktur gemeinsam weiterentwickelt
Die Maßnahme umfasst nicht nur die Sanierung der rund 200 Meter langen Ufermauer, sondern auch die Aufwertung der angrenzenden Infrastruktur. So wird der bestehende Geh- und Radweg verbreitert und an die heutigen Anforderungen angepasst. Dadurch verbessert sich die Nutzbarkeit des Uferbereichs für Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen. Mit der Kombination aus Hochwasserschutz und Verkehrsinfrastruktur entsteht eine langfristige Lösung, die sowohl den technischen Anforderungen als auch den Bedürfnissen der Bürger gerecht wird.
Bestand erhalten und dauerhaft sichern
Für die Instandsetzung kommen verschiedene bautechnische Verfahren zum Einsatz. Dazu zählen Ankerverpresspfähle zur Sicherung der Bestandswand, die Sanierung des vorhandenen Mauerwerks sowie der Aufbau einer Winkelstützwand mit Kopfbalken. Dieser erhält eine Sandsteinverblendung und ein Geländer als Absturzsicherung. Zusätzlich wird der Mauerfuß durch eine Wasserbausteinschüttung geschützt. Auf diese Weise können große Teile der bestehenden Ufermauer erhalten und gleichzeitig ihre Standsicherheit sowie ihre Schutzfunktion nachhaltig verbessert werden.
Ausgleichsmaßnahmen für den Baumbestand
Für die Umsetzung der Bauarbeiten mussten Bäume im unmittelbaren Baustellenbereich entfernt werden. Nach Abschluss der Maßnahme werden neue Linden gepflanzt und der Baumbestand wiederhergestellt. Darüber hinaus wurde bereits eine zusätzliche Ausgleichsmaßnahme auf einer externen Fläche realisiert.
Das Projekt zeigt, wie technische Infrastruktur, Hochwasserschutz und ökologische Belange erfolgreich miteinander verbunden werden können, um den Uferbereich der Alten Elbe langfristig zu sichern und aufzuwerten.